The War On Democracy; (94 min)

31 01 2009

 

Englisch – Ein Film von John Pilger

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Demokratie und Freiheit in die Welt zu bringen, gehört schon lange zum Propagandarepertoire US-amerikanischer Führungs- riegen. Die Propaganda dient dazu eigene Interessen mittels Terror und Krieg durchzusetzen und zu rechtfertigen. Die historischen Wurzeln eines nach wie vor in der Bevölkerung verbreiteten kriegs- optimistischen Irrglaubens lassen sich in dem „guten Krieg“ der USA gegen das Naziregime sowie des „Sieges“ im Kalten Krieg finden. Doch vor dem Hintergrund der Kriege George W. Bush’s & Co gibt es aktuell mehr Zündstoff denn je. John Pilger blickt in seiner Doku „ The War on Democracy“ auf die US-Politik in Lateinamerika. Diese war stets von Propaganda, Geheimdiensten und Militäreinsätzen geprägt. Demokratie spielte hier de facto keinerlei Rolle. Neben den US-Kriegen und Geheimdienstoperationen in El Salvador, Guatemala, Nicaragua und Chile wird insbesondere der Einfluss der jüngeren US-Politik auf die politischen Umwälzungen in Venezuela und Bolivien beleuchtet.

 

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Wie erklärt sich der kapitalistische Krisenzyklus?; (60 min)

30 01 2009

Im Durchschnitt geraten wir alle 8 bis 11 Jahre in eine Krise. Hier eine vertonte PowerPoint Präsentation, die zu diesem Thema gründlich ins Detail geht. Wertvolle Informationen nicht nur für Aktienbesitzer. Wer wissen will wie der Mechanismus genau funktioniert, der muss sich zwar etwas konzentrieren, wird dafür aber auch mit detailliertem Fachwissen belohnt.

1) Beschreibung des Krisenzyklus (Teil 1; Teil 2; Teil 3)
2) Kritik bürgerlicher Krisentheorien
3) Allgemeines zur Marxschen Krisentheorie
4) Phasen des Krisenzyklus als Kreisverlauf (Teil 1; Teil 2; Teil 3)
5) Darstellung der Phasen als Trendlinien
6) Krisenzyklus und Klassenkampf





Der Mythos Osiris; (43 min)

30 01 2009

Ein Film von Roel Oostra

Ägyptische Kultur hat wahrscheinlich einen weitaus größeren Einfluss auf unsere Gesellschaft, als viele Menschen annehmen. Bei der Entwicklung des Christentums wurden viele Geschichten, Rituale und Glaubensinhalte der ägyptischen Religion übernommen. Allerdings nicht die Idee vom „Tempel in Uns“. Denn um Gott zu finden sollte man in die Kirche gehen, war die Meinung der Mächtigen. Gnostiker und Andersgläubige wurden verfolgt und Ihre Evangelien wurden verbrannt. Als im Jahr 1460 einige der Schriftrollen im Haus der Patrizierfamilie Medici auftauchen, wird der Glaube an Isis, Osiris und Serapis plötzlich wieder modern. Doch der neu entstandene „Hermetismus“ wird abermals von der katholischen Kirche unterdrückt. Zuflucht findet man in geheimen esoterischen Gesellschaften und in der Freimaurerei. Video anschauen!





Die Finanzkrise war vorhersehbar; (5 min)

30 01 2009

„Von Unten, für Unten“, muss laut Pedram Shayar (attac) die Antwort auf die einbrechenden Finanzmärkte sein. Nach 30 Jahren neoliberaler Politik mit einem absehbarem Ende, muss nun ein Systemwechsel her: Banken unter öffentliche Kontrolle; Neuordnung der weltweiten Finanzarchitektur; Besteuerung von Kapitalbewegungen und Schließung von Steueroasen. „Der ganze grundlegende Mechanismus des Systems ist irrsinnig“, so Shayar. Auch ein Aufschrei in der Bevölkerung sei notwendig: Wir zahlen nicht für diese Krise!

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Die Lüge des billigen Atomstroms; ZDF (8 min)

15 01 2009

Seit vielen Jahrzehnten produzieren wir tausende Tonnen Atommüll jedes Jahr. Doch wohin mit dem ganzen Schmutz? Eine Frage die sich kaum eine Atommacht beantworten kann. Doch wir Deutschen können uns glücklich schätzen! Wir haben das Salzbergwerk Asse II. „Das einzig funktionierende Endlager der Welt“, glaubte man einst. Die Realität sieht leider anders aus. Seit zwanzig Jahren dringt Wasser ins Bergwerk ein und dieses bildet eine radioaktive Lauge, die massiv unser Grundwasser bedroht. Eine Lösung für 1.000.000 Jahre? Wohl kaum. Folgender Beitrag über die „beste“ Methode Atommüll zu entsorgen lässt erahnen, wie teuer wir die Atomenergie wirklich bezahlen.

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Arbeitgeber finanzieren journalistische Inhalte; 3Sat (8 min)

14 01 2009

„Sozial ist, was Arbeit schafft“ – Ein Slogan der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM). Sie ist der zurzeit erfolgreichste Lobbyverband der Arbeitgeber und hat viele prominente Fürsprecher. Neben Politikern wie Oswald Metzger (Grüne) und Friedrich Merz (CDU) entpuppen sich auch viele weitere, scheinbar unabhängige, Experten als „Botschafter“ der Initiative. In zahlreichen Talkshows und PR-Anzeigen werden Reformen gefordert und mehr Arbeitsplätze versprochen wie eh und je. Doch was verbirgt sich hinter dem wohlklingenden „neu“ vor dem so wichtigen „sozial“? Dies erklärt uns u.a. Prof. Claus Leggewie: Neue Soziale Marktwirtschaft „meint weniger soziale Marktwirtschaft. Sie meint Entstaatlichung, weniger Sozialstaatlichkeit und mehr freie kapitalistische Marktwirtschaft.“ Und diese Botschaft wird mit aggressiven und teils unlauteren Methoden von den Medien unter das Volk gebracht. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass im Marienhof plötzlich die 50-Stunden-Woche propagiert wird?

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Revolution durch Kommunikation. Globalisierung trifft Nachhaltigkeit; ZDF, 2002 (30 min)

13 01 2009

Ein Film von John A. Katara

Werden die sozialen und ökologischen Folgen der Globalisierung ignoriert? Es bedarf jedenfalls nachhaltiger politischer Antworten auf die Herausforderungen, vor die wir in einem einzigen globalen Wirtschaftsraum gestellt werden. Globalisierung basiert allerdings weniger auf zielgerichteten, politischen Entscheidungen, sondern ist vielmehr Produkt des technologischen Fortschritts. Globaler Dialog und nachhaltige Kooperations- prozesse, wie das „Doppelte Faktor 10“ – Konzept, könnten nach Ansicht von Prof. Franz-Josef Rademacher (Ökonom) ein zukünftiges Schreckensszenario vermeiden. Weitere Hintergründe, Perspektiven und Anregungen zum Thema liefern Prof. Jeremy Rifkin (Soziologe), Dr. Moijb Latif (Klimaexperte), Prof. Uwe Steinbach (Orient-Experte), Dr. Hartmut Fischer (Unternehmensberater), Uwe Möller (Generalsekretär des Club of Rome) und Amanita Traoré (Soziologin und Publizistin).

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Lobbyisten im Zentrum der Macht; WDR (41 min)

13 01 2009

Externe Mitarbeiter in den Ministerien – auch „Leih-Beamte“ genannt – werden nicht vom Steuerzahler bezahlt, sondern von privaten Unternehmen. Sie tun daher alles, um die Interessen Ihrer Arbeitgeber in Gesetzen und Richtlinien nieder zu schreiben. Am Beispiel der Fraport AG zeigt der Film gängige Arbeitsweisen der Lobbyisten. Wer wissen möchte wie der Alltag der Demokratie in Wirklichkeit aussieht, der sollte sich diesen Beitrag unbedingt angucken.

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Teil 1; Teil 2; Teil 3; Teil 4








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