Wahre Geschichten – Fiktive Realität: Wer traut wem in der vernetzten Welt?; Phoenix (20 min)

4 04 2010

Vortrag von Wolf Bauer, Vorsitzender der Ufa Film und TV Produktion GmbH auf den 43. Mainzer Tagen der Fernsehkritik.

„Gerade im Netz ist niemand vor Täuschung und Enttäuschung sicher“, sagt Wolf Bauer, Vorsitzender der Ufa Film GmbH. Doch auch im Fernsehen nimmt die absichtliche Vermischung von Fiktion und Realität besorgnis- erregende Ausmaße an. In Daily Soaps, Telenovelas, Casting- oder Reality-Shows, sogar in Nachrichtenformaten öffentlich-rechtlicher TV-Anstalten wird die Realität gerne mit frei erfunden Geschichten ergänzt.

So berichtete beispielsweise ein öffentlich-rechtlicher Sender in Belgien über die Abspaltung der Region Flanderns, was sich wenig später als frei erfunden heraus stellte. Eine weitere spektakuläre Täuschung gelang einem georgischen Fernsehsender, der über den Einmarsch russischer Truppen berichtete und dafür ungekennzeichnete Archivbilder verwendete. Erst eine halbe Stunde später klärte der Sender über den tatsächlichen Sachverhalt auf, nämlich, dass es sich bei dem Beitrag nur um ein mögliches Szenario gehandelt habe.

Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität sind mittlerweile weder im Fernsehen noch im Internet genau zu definieren. Doch obwohl Vertrauen und Glaubwürdigkeit die wichtigste Grundlage für die bedrohte Medienindustrie bedeuten, setzen viele Anbieter weiterhin eher auf die Verwirrung ihrer Zuschauer. So strahlen z.B. RTL, SAT1 und Pro7 zusammen jeden Tag elf Stunden gefakte Realität aus. Die geskripteten Programme sehen aus wie Realität und sollen auch so wahrgenommen werden. „Der Fake ist salonfähig geworden“, so Bauer.

Ist die Bild-Zeitung glaubwürdiger als ein Blog? Ist Twitter so seriös wie die Tagesschau? Wem schenke ich mein Vertrauen? Heutzutage sollte man in jedem Fall kritischer abwägen, welcher Nachricht man glauben schenkt und welcher nicht. Natürlich gilt dies auch bei Produktionen der Ufa Film und TV GmbH. Denn obwohl sich Herr Bauer angenehm kritisch über die aktuellen Entwicklungen in der Medienwelt äußert, ist die ihm unterstehende Produktionsgesellschaft selbst für mancherlei zweifelhafte Formate verantwortlich.

Medienkompetente Menschen können natürlich erstmal versuchen, sich durch intensive Gegenrecherche und Studium der gängigen Manipulationstechniken vor Falschmeldungen und Meinungsmache zu schützen. Bei manchen Programmen sollte man aber vielleicht am besten den Rat des altbekannten Medienkritikers Peter Lustig beherzigen: „Abschalten nicht vergessen!“

Video wurde entfernt.





Widerstand gegen den Widerstand – Lotus-Online.de wurde abgeschaltet; (1 min)

4 03 2010

(Nachtrag vom 12.03.10 – Die Seite ist mittlerweile wieder online)

Vielen Lesern alternativer Internetmedien ist Lotus-Online ein Begriff. Die Webseite machte bereits des Öfteren durch interessante Artikel, selbst produzierte Radio-Podcasts und aufklärerische Webvideos positiv auf sich aufmerksam. Doch nun sind sie anscheinend zu weit gegangen. Nachdem Lotus-Online zu einem Internet-Flashmob aufgerufen hatte, bei dem Artikel etablierter Medien mit massenhaft kritischen Kommentaren versehen werden sollten, wurde die Seite vorläufig abgeschaltet. Ab jetzt also Lotus-Offline.de?

Die Begründung: Es verstieße gegen die AGB´s des Providers eine Spam-Aktion vorzubereiten, zu verkünden und zu verwalten.

Bei Spam denkt man nun zunächst mal an einen Text, der von einer Person vervielfältigt und an viele verschiedene Adressen weiter verschickt wird. Im Falle des Online-Flashmobs war es genau andersherum geplant. Viele verschiedene Leute schreiben viele verschiedene Kommentare und schicken diese an wenige Internetportale. Dies nicht in der Absicht, die Server der Webseiten zu überlasten, sondern in der Hoffnung, dass die Kommentare von den Nutzern dieser etablierten Medien gelesen werden.

Zugegeben, was Spam ist und was nicht, darüber gibt es im Internet wohl unterschiedliche Auffassungen. Ein kritischer Leserbrief von einem besorgten Bürger ist aber eventuell doch etwas anders zu bewerten, als ein Kommentar, in dem z.B. Armbanduhren beworben werden oder eine E-Mail von Susi, die „Einfach länger fic…“ möchte.

Ob es sich bei dieser Sperre nur um ein paar erbsenzählende Administratoren handelt oder ob eventuell doch eine gezielte Maßnahme zur Unterdrückung politischer Meinungsäußerung dahinter steckt, sei hier mal dahingestellt. In jedem Fall ist es äußerst bedauerlich, wenn dadurch ein kritischer Diskurs von politisch engagierten Bürgern unterbunden wird und die kreativen Ideengeber zusätzlich mit einer Websperre bestraft werden.

Naja, wie sagt Reinhard Mey so schön: „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.“ Und mit diesem steuert man dann am besten einen Provider im Ausland an. Im Medien- und Datenfreihafen von Island zum Beispiel. Wäre doch schön, wenn wir uns auch zukünftig noch über politische Aktionen im Internet unterhalten dürften, oder?

Video anschauen!

Interessierte können sich über die weitere Entwicklung vorläufig auf TheRealStories.wordpress.com informieren. Der dort veröffentliche Kommentar des Providers zur Sperre ist im Folgenden zitiert:

Sehr geehrter Herr ,

Leider mussten wir Ihren Account erneut sperren. Wir wurden von der DENIC darauf hingewiesen, dass über Ihr Account eine als “Online-Flashmob” bezeichnete Spam-Aktion vorbereitet, verkündet und verwaltet wurde.

[…] Bitte beachten Sie, dass Sie zu diesem Thema zwingend Stellungnahme leisten müssen. Wir sind sonst dazu gezwungen den Account entsprechend zu bereinigen bzw. das Vertragsverhältnis aufzulösen. Es handelt sich dabei gegen einen Verstoß unserer AGBs.

Mit freundlichen Grüßen





Kann nicht sein, was nicht sein darf!? – Doku über Massenmedien; (98 min)

27 02 2010

Ein Film von Stefan Enderle

Worauf stützen wir unser Weltbild? Wie bilden wir uns eine Meinung? Und welche Rolle spielen dabei die Medien? Das sind zentrale Fragen, die die Dokumentation aufgreift. Es geht um Nachrichten, Meinungsbildung und Propaganda, die die Medien verbreiten und der sie durch teils zweifelhafte Public Relations Maßnahmen ausgesetzt sind.

In dieser sehenswerten Doku erhält der Zuschauer viele Informationen und Meinungen zum Zustand unserer aktuellen Medienlandschaft. Als Interviewpartner mit dabei sind:

- Dr. Siegfried Weischenberg, Prof. für Journalistik und Kommunikationswissenschaft
- Dr. Hans Mathias Kepplinger, Prof. für empirische Kommunikationsforschung
- Hans Leyendecker, Journalist und Leitender Redakteur „Süddeutsche Zeitung“
- Dr. Dr. h.c. Bernd Hamm, Prof. emeritus Siedlungs-, Umwelt- und Planungssoziologie
- Bernd Manzini, Leiter der Geschäftsstelle KEK Potsdam
- Regine Naeckel, Leitende Redakteurin „Hintergrund“ & hintergrund.de

Video anschauen! (Vorab findet ihr weitere Informationen von Stefan Enderle)

 





Medienkompetenz für´s Internet; 3sat (8 min)

7 01 2010

Ist diese Webseite vertrauenswürdig? Sagt der Artikel die Wahrheit? Und ist das YouTube-Video wirklich von einem Amateur gedreht? Fragen, die sich nicht immer so leicht beantworten lassen. Oft schluckt man den Werbespot oder die verborgene PR-Botschaft völlig unbemerkt. Der sogenannte „User Generated Content“, bei dem die Inhalte vom Nutzer selbst produziert werden, stellt Informationssuchende vor ganz neue Herausforderungen.

Doch wie kann man sich vor der Manipulation in Virals, Online-Enzyklopädien und Fake-Blogs schützen? Ist evtl. eine Kontrollinstanz nötig? Prof. Dr. Meyer-Schönberger von der Harvard University betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit eines vielfältigen Angebots. Langfristig seien hohe Klickzahlen ohnehin nur durch gute journalistische Arbeit möglich. Vertrauen schafft nur, wer seine Leser nicht veräppelt.

Eine kritische Distanz zu den Inhalten ist am Ende wohl das Wichtigste. Sich einfach nicht veräppeln lassen. Informationen in mehreren Quellen überprüfen und nur denjenigen Autoren vertrauen, die konstant gute und wahrheitsgemäße Artikel schreiben. Dann können wir in Zukunft vielleicht auch auf peinliche Produkte wie den bekannt gewordenen Sony-Fake-Blog und ihren absichtlich auf dämlicher getrimmten Pseudo-Rapper verzichten. Schön wär´s.

Video wurde entfernt.

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Medienkompetenz – Nachrichten aus dem Internet; 3sat (20 min)

Wie sind die Informationen aus dem iranischen Internet zu beurteilen? Zu dieser schwierigen Frage nehmen in folgendem Beitrag einige Experten Stellung. Der Fall der jungen Iranerin Neda, die auf einer Demonstration im Iran durch Schüsse starb, ging dank Internet um die Welt. Das Video wurde zunächst von Einigen als Fälschung betitelt. Glaubwürdige Quellen behaupten mittlerweile das Gegenteil. Wem kann man glauben und wem nicht? Und was bedeuten die Bilder, die man sieht, überhaupt? Im Iran ist das alles noch etwas komplizierter.

Video wurde entfernt.





Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft; NDR (9 min)

16 12 2009

An dreiste Lügen von PR-Agenturen muss man sich heutzutage wohl gewöhnen. Auch daran, dass uns die Medien diese Lügen ungeprüft als Wahrheit verkaufen. So entpuppt sich ein Selbstmordanschlag in einer US-Kleinstadt schon mal als PR-Aktion für einen neuen Kinofilm. Oder ein Streik der Kassenärztlichen Vereinigung als Inszenierung einer PR-Agentur mit bezahlten Demonstranten-Statisten. „Wir sind an einem Punkt, wo die PR einen dominierenden Einfluss auf die Konstruktion von Öffentlichkeit hat. Das Schlimme dabei ist, dass Niemandem das auffällt“, sagt Thomas Leif von netzwerk recherche.

Klar, je unauffälliger, desto besser. Würde es auffallen, müsste man es ja als Werbung bezeichnen. Ein schönes Beispiel für verdeckte PR ist auch die YouTube-Kampagne für die geplante Bahnprivatisierung einer Berliner PR-Agentur. In einer sogenannten „Straßenbefragung“ sprechen sich vermeintlich unabhängige Passanten einseitig für die Privatisierung aus. Neben YouTube, wurden gleichzeitig auch Webseiten, Blogs und Internetforen großflächig mit verdeckten Bahn-PR-Kommentaren versorgt. Die Bürgerinitiative „Kein Wortbruch in Hessen“, die Stimmung gegen Andrea Ypsilanti machte, war ebenfalls ein reines PR-Konstrukt. Hinter der Initiative standen leider keine Bürger, sondern nur eine bezahlte Agentur. Dies hinderte die Medien allerdings nicht, ausgiebig über die Bürgerinitiative zu berichten und über die dahinter stehende Agentur kein Wort zu verlieren.

Mit solchen „grauen“ PR-Methoden „beschädigt man ein Kernelement der Demokratie“, meint dazu Ulrich Müller von Lobby Control. Auch die Selbstkontrolle durch den Deutschen Rat für Public Relations könne in dieser Hinsicht keine Hilfe sein. Zwar werden von Zeit zu Zeit Rügen ausgesprochen, doch haben diese keinerlei rechtliche Konsequenzen. Die Aussage von Richard Gaul (Deutscher Rat für PR); verdeckte PR habe „auf mittlere und lange Sicht keine Chance und ist demzufolge erfolglos“, ist wohl eher als gute Eigen-PR anzusehen. Denn die Lüge wird meistens zur Wahrheit, lange bevor die verdeckte Manipulation überhaupt erkannt wird.

Video angucken!





Zukunft der Medien – Strategien und Geschäftsmodelle; Phoenix (30 min)

11 12 2009

„Wenn mein Sohn irgendwo lernt, wird er bei Google lernen, weil es einfach die beste Firma der Welt ist.“ Ungewöhnliche Worte für Hubert Burda, den Chef des Burda-Verlags. Denn eigentlich führen Verleger weltweit derzeit einen erbitterten Machtkampf mit der Nachrichten-Suchmaschine. Das Anzeigengeschäft bricht ein und die Zukunft der Tageszeitungen sieht finster aus. Helfen können „Fair-Search“ und neue Paid-Content-Lösungen, so Burda. „Es muss etwas geschehen, weil Ihr sonst beim Kartellamt landet“, droht er am Ende seinem „Widersacher“ Philipp Schindler, dem Geschäftsführer von Google Europa.

Die Podiumsdiskussion der 23. Medientage in München bietet weitere illustre Teilnehmer, wie ZDF Intendant Prof. Markus Schächter, Anke Schäferkordt – Geschäftsführerin von RTL Television oder Thomas Ebeling – Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media. Neue Ideen für eine Finanzierung des klassischen Journalismus bleiben aber weitgehend aus.

Einen tollen Einfall hat der Bayrische Staatsminister Siegfried Schneider von der CSU. Zukünftig solle man einfach den Kindern in der Schule beibringen, dass sie mehr Zeitungen und Zeitschriften lesen sollen. „Der Ursprung beginnt in der Leseerziehung; in der Hinführung zur Zeitung“, so Schneider. Dafür sollen verschiedene Unterrichtseinheiten eingeführt werden. „Es muss letztlich Thema in jedem Unterrichtsfach sein.“ Super, was der Markt nicht regeln kann, wird einfach durch Umerziehung gerade gebügelt. So klappt´s bestimmt.

Video wurde entfernt.





Obama – Ein Marketing Traum (6 min)

7 11 2009

Englisch - Vortrag von John Pilger (Filmemacher, Autor und Journalist) auf der Veranstaltung Socialism 2009 in San Francisco (7.5.09)

„Obama ist ein Hypnotiseur, ein Marketing Traum“, sagt John Pilger. Es sei zwar ungewöhnlich, dass ein Afro-Amerikaner im Land der Sklaverei die Präsidentschaft übernommen habe; Rasse, Geschlecht und Klasse seien allerdings schon immer gute Propagandakategorien gewesen. Aber im 21. Jahrhundert komme von den drei Kategorien der Klassenzugehörigkeit nach wie vor eine bedeutsame Rolle zu. Entsprechend fragt Pilger, aus welcher Klasse Obama eigentlich komme. In seinem Buch „Dreams from my father“ berichte Obama kurz, dass er nach seinem Studium an der Columbia University für ein Counsulting House für multinationale Unternehmen tätig gewesen sei. Er sagte aber nicht, für welches Unternehmen er genau tätig, noch wofür er zuständig war. Pilger weiß zumindest zu berichten, dass es sich dabei um die Business International Corporation handelte, die eine lange Vergangenheit als CIA front company habe und CIA Angehörige als Mitarbeiter deckte.

In seiner kurzen Periode als Mitglied im Senat unterstützte Obama u.a. den Krieg im Irak und Afghanistan (und aktuell die Truppenaufstockung in Afghanistan und die Ausweitung des Kriegs nach Pakistan), den Patriot Act und die Todesstrafe. Von den Unternehmen erhielt er im Wahlkampf mehr Geld als sein Konkurrent McCain. Nach seinem Wahlsieg übernahm er viele Mitarbeiter der Bush Regierung. Aus seiner einst erklärten Absicht Guantanamo zu schließen wurde (dementsprechend) bisher nichts, stattdessen setzt er das System von Geheimgefängnissen fort. Auch einen vermeintlich schnellen Abzug der Truppen aus dem Irak kündigte er an. Offenbar auch hier Fehlanzeige: Generäle gehen aktuell von weiteren 12 bis 15 Jahren der Militärpräsenz aus. So lässt sich wohl auch der weitere Anstieg der Militärausgaben unter Obama`s Ägide erklären. Und seine jüngst in Prag erklärte Absicht die Abrüstung der Nuklearwaffen voranzutreiben passiert zu einer Zeit in der er gleichzeitig die Gefahren beschwört die vom Iran ausgingen. Parallel dazu plädiert er für den Aufbau eines Raketenabwehrsystems, dass sich gegen Russland und China richte. Auf Obama`s Marketing-skills und die seines Teams scheint Verlass zu sein, aber worauf soll man bei ihm noch hoffen?

Video anschauen! (Langfassung; 32 min)

 

 





Medienkrise – Die tiefe Angst mancher Verlage; ARD (14 min)

23 08 2009

Die Medien bekommen die Auswirkungen der Finanzkrise deutlich zu spüren. Entsprechend groß ist die Angst in vielen Verlagshäusern. Denn der Rückgang im Anzeigengeschäft, seien es Immobilien-, Auto-, Partner- oder Stellenanzeigen, hat  große finanzielle Einbußen zur Folge. Außerdem stellt das Internet eine immer stärker werdende Konkurrenz dar. Die WAZ Mediengruppe, Gruner & Jahr und andere Verlage reagieren mit massiven Stellenkürzungen. Die Verlagsführung der WAZ schockte ihre Mitarbeiter als sie bekannt gab, dass 300 der insgesamt 900 Mitarbeiter vor die Tür gesetzt werden. Fraglich ist, ob der Umfang der Sparmaßnahmen es den Verlagshäusern nach wie vor erlaubt, Zeitungen zu produzieren die noch jemand lesen und kaufen will. Denn eine bessere Qualität ist so kaum zu erwarten.

Video wurde entfernt.

 





Geopolitik-Treffen von NuoViso war voller Erfolg; (6 min)

18 08 2009

Das Geopolitiktreffen in Leipzig bot über 500 Wahrheitssuchenden einen hervor- ragenden Rahmen, um sich über aktuelle geopolitische Entwicklungen zu informieren und nebenbei ein paar Gleich- gesinnte zu treffen. Vorträge von Fachleuten wie beispielsweise Jürgen Elsässer (Journalist und Autor des Buches „Terrorziel Europa“), Christoph Hörstel (ehemaliger ARD-Korrespondent und Berater der ISAF-Truppen) und Frieder Wagner (Filmemacher und Grimmepreisträger) lieferten spannende Details über False Flag Operations, Nahost-Politik und den Einsatz von Uranmunition. Die Filme „Unter falscher Flagge“ und „Kriegsversprechen“ von Frank Höfer gehörten ebenfalls zum Programm. Der Rest der Zeit konnte, bei ausgezeichneter Verpflegung, zum Kennenlernen und Netzwerken genutzt werden. Vor Ort waren u.a. Infokrieg.tv, die Bandbreite und ReWASH TV. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um den Teilnehmern in eigener Sache auf den Zahn zu fühlen. Mit der Kamera waren wir vor Ort unterwegs und haben für unsere Dokumentation „Ware Wahrheit und der mediale Widerstand im Internet“ bereits die ersten Interviews mit prominenten Gesprächspartnern im Kasten. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten! Das Geopolitiktreffen von NuoViso war in der Tat ein voller Erfolg und außerdem ein gelungener Start für die ReWASH Filmproduktion.

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Die Propaganda Maschine; hr (25 min)

20 06 2009

Die Propaganda Maschine rollt unaufhaltsam. Ob in Kriegszeiten oder im Frieden, ob in Demokratien oder in totalitären Systemen, der „Krieg der Worte“ findet selten eine Pause. Propaganda ist ein Instrument, das es auf das öffentliche Bewusstsein abgesehen hat. Es sei eine Methodik und habe mit Inhalten erst mal gar nichts zu tun, meint Egon Bahr – ehem. Leiter des Planungsstabs im Auswärtigen Amt. Propaganda verkauft eben Kriegsziele, ebenso wie Softdrinks. Im Film gibt es viele schöne Beispiele aus Geschichte und Gegenwart, die verdeutlichen, dass die Bevölkerung eigentlich ununterbrochen den Manipulationsversuchen von Medien, Militär und Politik ausgesetzt ist.

Video anschauen!

Teil1; Teil 2; Teil 3





Heftige Proteste gegen Sperrungen im Internet; NDR (10 min)

16 06 2009

Ursula von der Leyen hält Internetsperren für eine sinnvolle Maßnahme, um Kinder- pornographie zu bekämpfen. Doch die Maßnahmen sind alles andere als sinnvoll. Seiten zu sperren anstatt sie zu löschen, ist laut Christian Bahls – Gründer der Initiative „Missbrauchsopfer gegen Internetsperren, Mogis“ – absolut widersinnig. Denn obwohl es in vielen Fällen möglich wäre die Seiten von den u.a. deutschen Servern zu löschen, beschäftigt sich „Zensursulas“ Wahlkampagne ausschließlich mit deren Sperrung. Diese Lösung ist äußerst umstritten. So zeigen z.B. YouTube-Videos wie „Internetsperre umgehen in 33 Sekunden“ eindrucksvoll, wie einfach es ist, der Strafverfolgung durch das Einrichten eines DNS-Servers zu entgehen. Wer hingegen zufällig über ein Stoppschild stolpert, müsse zukünftig mit einer baldigen Hausdurchsuchung rechnen, erklärt Holger Bleich – Redakteur des „c’t-Magazin“. Ein wenig Hoffnung verspricht nur die „Petition gegen Netzsperren“ an den deutschen Bundestag. Nach vier Tagen hatten bereits 50.000 Leute unterzeichnet, mittlerweile sind es über 80.000. Immer mehr Menschen wird klar, dass sich hinter dem „Totschlagargument Kinderpornographie“ der Plan zu einer umfassenden Zensur des Internet verbirgt.

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Psychotronik – Unterschwellige Manipulation, ZDF (45 min)

6 05 2009

Moskau – die Zombies der roten Zaren
Ein Film von Jerzy Sladkowski

Die Psyche der Bevölkerung wird durch einfache technische Hilfsmittel aus der Ferne manipuliert. Mittels „psychotronischer Bearbeitung“. Man kann Nieder- frequenzstrahlung jeglicher Art mit unterschwelligen Botschaften versetzen. Wenn das lange und intensiv genug passiert, lässt sich fast jede Botschaft in das Unterbewusstsein der Bevölkerung bringen, so Igor Smirnoff – Leiter des Instituts für Psychotechnologie an Russlands ältester psychiatrischer Klinik. Es sei ebenfalls möglich, körperliche Schmerzen aus der Ferne zu erzeugen. Man sieht nichts und hört nichts, sondern nimmt die Botschaft z.B. als Radiowelle auf. In Experimenten beweißt er, dass diese Technik es ermöglicht, die Psyche eines Menschen in einer fünf minütigen Behandlung komplett umzukrempeln. Mögliche Einsatzbereiche außerhalb der Psychiatrie: Radio, Fernsehen, Internet oder ein psychotronischer Generator in der Wohnung des Nachbarn. In Russland ist dies scheinbar Realität und es gibt viele Opfer zu beklagen. Wie weit der „Psychofaschismus“ noch um sich greifen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht ist es jedoch ratsam, sich schon mal einen Niederfrequenz-Abwehrhelm zu basteln.

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Teil 1; Teil 2; Teil 3; Teil 4; Teil 5





Die verkaufte Wahrheit, ORF (20 min)

8 04 2009

Ein guter Krieg braucht eine gute PR. Fällt dem Verteidigungsministerium nichts mehr ein, werden auch gerne private PR-Agenturen zu Rate gezogen. So zum Beispiel die Agentur Hill & Knowlton, die vom kuwaitischen Staat 11 Mio. Dollar kassierte um mit einer weinenden „Krankenschwester“ den Irakkrieg anzuzetteln. Moritz Hunzinger – Fachmann für den Verkauf politischer Ziele auf dem Balkan – hält seine Propagandafilme über den serbischen Völkermord für „nah an der Realität“. Die Hunzinger Agentur übernimmt die Kampagne zur Diffamierung und Verurteilung von Slobodan Milošević gleich mit. Für die Rückeroberung kroatischer Gebiete wird dann die Firma Waterman & Associates engagiert. Die Werbekampagne zur Einnahme der Kraina-Region brachte dem US-Werbegiganten jährlich 300.000 Dollar aus der kroatischen Staatskasse ein.

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Teil 1; Teil 2; Teil 3





Man darf nichts mehr glauben; ARD (9 min)

21 02 2009

Die alltägliche Desinformation durch unsere „unabhängigen“ Medien erscheint dem Bürger zunehmend als normal. Auch noch so dreiste Lügen, wie „Deutschland ist BSE frei“, „Es gibt keine Zusammenarbeit mit den Linken“ oder „Aus toten Katzen mache ich Benzin“ werden bereitwillig von den Medien verbreitet. Solange es die Auflage steigert und die Menschen nach ein paar Tagen eh alles wieder vergessen haben, gibt es kein Problem mit schlechter Recherche und politischer Werbung. Klaus Merten (Prof. für Kommunikationswissenschaften) sagt dazu:“ Wir Leben in einer Mediengesellschaft, was bedeutet, man kann keiner Aussage mehr trauen. […] Man muss unterstellen, dass vielleicht Unwahrheiten mit eingemischt sind.“

Video wurde entfernt.

 





Arbeitgeber finanzieren journalistische Inhalte; 3Sat (8 min)

14 01 2009

„Sozial ist, was Arbeit schafft“ – Ein Slogan der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM). Sie ist der zurzeit erfolgreichste Lobbyverband der Arbeitgeber und hat viele prominente Fürsprecher. Neben Politikern wie Oswald Metzger (Grüne) und Friedrich Merz (CDU) entpuppen sich auch viele weitere, scheinbar unabhängige, Experten als „Botschafter“ der Initiative. In zahlreichen Talkshows und PR-Anzeigen werden Reformen gefordert und mehr Arbeitsplätze versprochen wie eh und je. Doch was verbirgt sich hinter dem wohlklingenden „neu“ vor dem so wichtigen „sozial“? Dies erklärt uns u.a. Prof. Claus Leggewie: Neue Soziale Marktwirtschaft „meint weniger soziale Marktwirtschaft. Sie meint Entstaatlichung, weniger Sozialstaatlichkeit und mehr freie kapitalistische Marktwirtschaft.“ Und diese Botschaft wird mit aggressiven und teils unlauteren Methoden von den Medien unter das Volk gebracht. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass im Marienhof plötzlich die 50-Stunden-Woche propagiert wird?

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Manufacturing Consent: Noam Chomsky and the Media; (168 min)

2 12 2008

Englisch – Ein Film von Marc Achbar und Peter Wintonick, 1992

Wer das Verhältnis von Medien und Demokratie genauer unter die Lupe nehmen möchte, sollte diese Doku nicht verpassen. Wer sich zudem für Chomskys Werdegang interessiert und schon immer mal wissen wollte, was dieser über die Medien- und PR-Industrie denkt, hat noch einen Grund mehr einzuschalten. Mit “Thought Control in a democratic society” geht`s los.

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Weapons of Mass Deception; 2004 (98 min)

2 12 2008

Englisch

Die Lügengeschichte zu den Massen- vernichtungswaffen im Irak wird in folgendem Beitrag detailliert aufgearbeitet. Diese und andere Kriegslegitimationen der US-Regierung werden von den Mainstream Medien bereitwillig propagiert. Sie beteiligen sich an diesem Krieg durch umfangreiches Militainment.

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Gekaufte Beiträge – Wie politische Werbung als Journalismus verkauft wird; ARD (9 min)

22 11 2008

Ein Film von Monika Anthes

Das Gesundheitsministerium versucht mit selbst produzierten Hörfunkberichten und Zeitungsartikeln die Meinung der Bevölkerung zu beeinflussen. Die umstrittene Hausarztregelung soll besser verkauft werden. Dabei hilft die Firma Schlenker public relations. Sie produziert nicht nur die pseudo-journalistischen Beiträge, sie sorgt durch windige Verträge auch dafür, dass in den Redaktionen nichts mehr nachbearbeitet wird. Wer bezahlt diese Desinformation? Der Steuerzahler natürlich.

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Wie Google den Journalismus verändert; NDR (5 min)

22 11 2008

Google ist für die meisten Journalisten der erste Anlaufpunkt wenn es um Recherche geht. Doch Studien belegen, die meisten Journalisten klicken nur auf die ersten 20 Ergebnisse. Wenn Google auch „das Ende der Recherche ist, dann ist das eine Bankrotterklärung an den Journalismus“, so Jochen Wegner – Chefredakteur von Focus Online.

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The Century of the Self; BBC, 2002

2 10 2008

Doku-Reihe über Massenmanipulation

Englisch

Eine faszinierende Reportage über die Geschichte der Public Relations. In vier Teilen erklärt The Century of the Self die Methoden der Massenmanipulation seit der Entdeckung des Unterbewusstseins durch Sigmund Freud. Sein Neffe, Edward Bernays, brachte die Methoden der Psychoanalyse in den Bereich der Public Relations ein. Damit zeigte er Politik und Wirtschaft einen Weg, die Massen im Zeitalter der Demokratie zu kontrollieren.

The Century of the Self – Part 1: Happyness Machines; BBC (60 min)

Die Anfänge der Karriere von Edward Bernays. Zunächst verhilft er US-Präsident Woodrow Wilson ins Amt, anschließend macht er Kriegspropaganda für den ersten Weltkrieg. Als der Krieg vorbei ist, entwickelt er seine Ideen weiter. Jetzt will er nicht mehr den Krieg propagieren, sondern den Konsum. Video anschauen!

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The Century of the Self – Part 2: The Engeneering of Consent; BBC (60 min)

Die Konzepte Edward Bernays erobern die kapitalistische Welt. Werbung und Public Relations spezialisieren sich auf die Manipulation des Unterbewusstseins ihrer Kunden. Gleichzeitig finden Bernays Methoden immer mehr Anwendung in der Politik. Der Mob soll vor allem ruhig gehalten werden. Denn kontrolliert erst mal das triebhafte „ES“ die Bevölkerung, dann wird es gefährlich für Staat und Gesellschaft. Video anschauen!

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The Century of the Self – Part 3: There is a Policeman inside all our Heads. He must be destroyed; BBC (60 min)

In den 50er Jahren erfährt die Psychologie eine entscheidende Wende. Die Meinung Freuds über das triebhafte und „gefährliche“ Unterbewusste wird allmählich in Frage gestellt. Die Menschen sind es satt, sich ständig von Ihren Medien manipulieren zu lassen. Studentenrevolten gegen die Gehirnwäsche des „Corporate America“ lassen Großkonzerne und Politiker aufhorchen. Es ist Zeit für eine neue Art der Public Relations. Eine die dem „Ich“ freien Lauf lässt und den Individualismus fördert. Von nun an sind es die Thesen von Wilhelm Reich, die den Konsum ankurbeln. Video anschauen!

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The Century of the Self – Part 4: Eight People Sipping Wine in Kettering; BBC (60 min)

Reichs Thesen finden auch den Weg in die Politik. Ronald Reagan verwendet die neuen Erkenntnisse als erster für seine Parolen. Mit großem Erfolg verkünden auch Margreth Tatcher, Bill Clinton und Toni Blair den Individualismus. Die unbewussten Bedürfnisse werden von nun an genau analysiert und anschließend durch Konsumgüter befriedigt. Eine sichere Methode, die Wirtschaft in Schwung und die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Video anschauen!





Outfoxed – Ausgefuchst; USA, 2004 (77 min)

17 09 2008

Ein Film von Robert Greenwald

Eine bös-witzige Reportage über Pressefreiheit in den USA. Man weiß oft nicht, ob man lachen oder weinen soll. Auf jeden Fall folgen 77 Minuten bester Unterhaltung! Gezeigt werden die Brainwash-Taktiken des amerikanischen Fernsehsenders Fox von Rupert Murdoch. Der Medienmogul erreicht mit seinem Imperium mittlerweile ¾ der Menschheit. Und diese versucht er auch zu beeinflussen. Wenn man das Wahlergebnis der US-Präsidentschaftswahl von 2004 betrachtet, wird das ziemlich bitter deutlich.

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Politikberichterstattung; 3sat (1 min)

17 09 2008

Die ganze traurige Wahrheit wird uns gegen Ende dieses Beitrags deutlich vor Augen geführt. Ja, meine Liebe, wir verstehen! Ein kurzer Beitrag mit kräftiger Aussage. Mann, Mann, Mann…

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Zapp über Presserat; NDR (8 min)

17 09 2008

Wenn die 4. Säule der Demokratie in Not gerät, dann sollte eigentlich der deutsche Presserat eingreifen. Doof nur, dass sich die alten Herren nur noch sehr selten zum Aufstand erheben. Vom Thema gelangweilt und zu gut Freund mit den VIPs der Branche, lassen sie sich nur selten auf “unnötige” Diskussionen ein.

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Pressefreiheit in Deutschland; NDR (7 min)

17 09 2008

Wer glaubt, bei ARD und ZDF wäre man vor Zensur und Medienkontrolle sicher, der ist leider auf dem Holzweg. Es lässt sich natürlich nicht abstreiten, dass die Öffentlich-Rechtlichen vielleicht unsere einzige Chance sind, mal nicht vom Fernseher belogen zu werden. Daher sind sie aus gutem Grund eine wichtige Quelle für ReWASH TV. Der Tagesschau allerdings, wird vom Großteil der Bevölkerung vermutlich zu viel Vertrauen entgegen gebracht.

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Pressefreiheit in Gefahr Frontal 21; ZDF (8 min)

17 09 2008

Die Pressefreiheit verabschiedet sich langsam aus den Redaktionen deutscher Zeitungen. Durch die starke Konkurrenz des Internet und eine finanzkräftige PR-Branche mit ihren wirtschaftlichen Interessen, wird wertneutrale Berichterstattung immer schwieriger. Medienethik? Meinungsfreiheit? Gegenrecherche? Nicht nötig, so lange die Kohle stimmt.

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Operation Hollywood; USA, 2006 (90 min)

16 09 2008

Ein Film von Emilio Pacull

Das amerikanische Volk muss auf schwierige Zeiten vorbereitet werden. Und wenn man sich im Krieg befindet, dürfen die Menschen den Glauben an das Happy End nicht verlieren. Hier kommt Hollywood ins Spiel. Die Reportage zeigt die Geschichte der jahrzehntelangen Militärpropaganda Hollywoods und gibt eindrucksvolle Lektionen in Sachen Gehirnwäsche.

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Macht der Medien – Reizüberflutung; (5 min)

16 09 2008

Ein Film von Manuel Engel

Ein sehr abgefahrener Beitrag! Die so genannte „Zuvielisation“ ist wichtiger Bestandteil der Desinformation durch die Massenmedien. Bewusste und unterbewusste Beeinflussungen in Fernsehen und Zeitungen sind seit langem Realität. Wird die hypereffiziente Nanosekundenkultur am Ende auch Dein Hirn knacken?

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Citizen Berlusconi; USA, 2003 (55 min)

16 09 2008

Ein Film von Andrea Cairola, Susan Gray

Citizen Berlusconi ist mehr als Citizen Kane. Als Medienmogul betrat Berlusconi 1993 das politische Parkett. 1994 gelang der von ihm gegründeten Partei Forza Italia bereits der Eintritt in die italienische Regierungskoalition. Derzeit bestimmt er bereits zum zweiten Mal die Geschicke Italiens als Ministerpräsident. Er besitzt die Hälfte der italienischen Fernsehkanäle und er kontrolliert große Teile des öffentlichen Fernsehens. Auch die Zeitungslandschaft – und damit das Werbegeschäft – stehen maßgeblich unter seinem Einfluss. Ein solches „Informationsmonopol ist Gift für jede Demokratie”, so der Politikwissenschaftler Giovanni Sartori. Sehenswerte Reportage mit interessanten Details! Kleiner Nachteil: Viele längere Beiträge auf Italienisch werden nicht übersetzt.

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Chavez – The Revolution will not be Televised; Arte (64 min)

3 09 2008

 

Hugo Chavez ist der amtierende Präsident von Venezuela. Manche halten ihn für verrückt und gefährlich, andere denken, er ist ein Held. Besonders durch die Umstrukturierung der staatlichen Ölgesellschaft, hat er sich in den USA unbeliebt gemacht. Doch die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter Ihm. Der Film zeigt Hugos Kampf gegen das Establishment und gegen Desinformation, inszenierte Attentate und Putschversuche der privaten Medien. Ein sehr empfehlenswerter Streifen aus der vordersten Front!

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Die Pharma-Industrie in den Medien; NDR (9 min)

27 08 2008

Die Medien berichten gerne über die neuesten medizinischen Errungenschaften. Das Thema ist nicht nur interessant, es lässt sich auch eine Menge Geld damit verdienen. Der Druck der Pharma-Industrie auf Zeitungsredaktionen wächst zur Zeit bedenklich an. Viele Zeitungen sind mittlerweile mit PR-Artiklen übersät, die ohne Gegenrecherche hauptsächlich Werbebotschaften vermitteln. Ob die Medikamente wirklich halten, was die Hersteller versprechen, ist den Journalisten meist völlig unbekannt. Am Ende aber auch egal. Hauptsache die Kohle stimmt. Ein schönes Beispiel für außer Kontrolle geratenen Wirtschaftsjournalismus.

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