Arbeitgeber finanzieren journalistische Inhalte; 3Sat (8 min)

14 01 2009

„Sozial ist, was Arbeit schafft“ – Ein Slogan der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM). Sie ist der zurzeit erfolgreichste Lobbyverband der Arbeitgeber und hat viele prominente Fürsprecher. Neben Politikern wie Oswald Metzger (Grüne) und Friedrich Merz (CDU) entpuppen sich auch viele weitere, scheinbar unabhängige, Experten als „Botschafter“ der Initiative. In zahlreichen Talkshows und PR-Anzeigen werden Reformen gefordert und mehr Arbeitsplätze versprochen wie eh und je. Doch was verbirgt sich hinter dem wohlklingenden „neu“ vor dem so wichtigen „sozial“? Dies erklärt uns u.a. Prof. Claus Leggewie: Neue Soziale Marktwirtschaft „meint weniger soziale Marktwirtschaft. Sie meint Entstaatlichung, weniger Sozialstaatlichkeit und mehr freie kapitalistische Marktwirtschaft.“ Und diese Botschaft wird mit aggressiven und teils unlauteren Methoden von den Medien unter das Volk gebracht. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass im Marienhof plötzlich die 50-Stunden-Woche propagiert wird?

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