Man darf nichts mehr glauben; ARD (9 min)

21 02 2009

Die alltägliche Desinformation durch unsere „unabhängigen“ Medien erscheint dem Bürger zunehmend als normal. Auch noch so dreiste Lügen, wie „Deutschland ist BSE frei“, „Es gibt keine Zusammenarbeit mit den Linken“ oder „Aus toten Katzen mache ich Benzin“ werden bereitwillig von den Medien verbreitet. Solange es die Auflage steigert und die Menschen nach ein paar Tagen eh alles wieder vergessen haben, gibt es kein Problem mit schlechter Recherche und politischer Werbung. Klaus Merten (Prof. für Kommunikationswissenschaften) sagt dazu:“ Wir Leben in einer Mediengesellschaft, was bedeutet, man kann keiner Aussage mehr trauen. […] Man muss unterstellen, dass vielleicht Unwahrheiten mit eingemischt sind.“

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“Alles Banditen” – Wenn Europas Politiker unter sich sind; NDR (60 min)

13 02 2009

Ein Film von Christoffer Guldbransen

Was Politiker nicht so alles plaudern, wenn Sie sich unbeobachtet fühlen. Der Minister- präsident Dänemarks Fogh Rasmussen führt als EU-Ratspräsident im Jahr 2002 die Verhandlungen über die Osterweiterung Europas. Dabei wird er stets von einer Kamera begleitet und trägt – oft ohne das Wissen seiner Gesprächspartner – ein Mikrophon am Körper. Nach erfolgreichem Abschluss der Gespräche entscheidet er sich Guldbransens Film freizugeben um so für mehr Offenheit in der der Politik zu sorgen. Und das gelingt ihm. So was hat man tatsächlich noch nicht gesehen! Intimste Gespräche hinter den Kulissen der Europäischen Führungsriege. Der Film hat zu recht für viel Ärger gesorgt, denn hier gibt´s verbale „Ausrutscher“ von Schröder, Fischer, Chirac, Putin und vielen mehr. Außerdem bekommt man teils äußerst lustige Einblicke in die dubiosen Verhandlungstechniken auf allerhöchster Ebene.

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Palestine is still the issue; (62 min)

13 02 2009

Englisch – Ein Film von John Pilger

Bereits vor über 30 Jahren drehte John Pilger seine erste Doku über den Israel-Palästina Konflikt. Der damalige Titel „Palestine is still the issue“ findet auch bei Pilgers zweiter Bestandsaufnahme aus dem Jahr 2002 Verwendung. Denn an der Situation im heiligen Land hat sich bis heute leider nicht viel geändert. In der Neuauflage wird jedoch deutlich vor Augen geführt wohin ein halbes Jahrhundert der Besatzung und Unterdrückung geführt haben. Es gibt viele Stimmen – von Palästinensern wie Israelis – die klar machen, wie widersinnig, skrupellos und menschenverachtend das Verhalten Israels in diesem Konflikt ist. Auch zu Beginn des Jahres 2009 hat diese Debatte nichts an Aktualität eingebüßt.

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Surplus – Konsumterror; Arte (51 min)

8 02 2009

Ein Film von Erik Gandini
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Vielen Menschen ist bereits klar: Konsum macht letztlich nicht glücklich. Doch was tun, wenn die Leute plötzlich aufhören überflüssige Dinge zu kaufen? Kann unser Wirtschaftssystem dann überhaupt noch bestehen? Die unterhaltsame Experimentaldoku zeigt Menschen auf der ganzen Welt, die Alternativen zum Konsumterror kennen. Der ewige Kreislauf von Arbeiten und Konsumieren kann durchbrochen werden. So kommen der „Steinzeit-Aktivist“ John Zerzan, Fidel Castro, George W. Bush und viele andere “Systemkritiker” zu Wort; das alles begleitet von fesselnden Bildern und exzellenter Musik.

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Grundeinkommen; (99 min)

1 02 2009

Ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt

„Geld spielt in der arbeitsteiligen Gesellschaft eine ganz große Rolle. Das heißt, Geld als Mittel zur Freiheit. […] Dass viele Menschen aber […] sozusagen zum Sklaven des Geldes werden und den ursprünglich angelegten Aufbruch in die Freiheit dadurch wieder verlieren, das ist eigentlich die Tragik und Ironie in unserer augenblicklichen Situation“, sagt Klaus Wellershof, Chefökonom der UBS.

Das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens für jeden Menschen könnte der Tragik und Ironie entgegenwirken, auch wenn es vielen Menschen als reine Utopie erscheint. Bis dato gibt es daher wenige Politikerinnen und Politiker die sich ernsthaft mit den Möglichkeiten dieses Konzepts auseinandersetzen. Bei den Unternehmern ist Götz Werner wohl auch eher die Ausnahme. Teile der Bevölkerung, darunter u.a. einige Journalisten und Wissenschaftler, unterstützen das Konzept. Sie halten die Trennung von Arbeit und Einkommen für realisierbar und zukünftig notwendig, um ein Leben in Würde führen zu können. Wie dies aussehen könnte?

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John F. Kennedy und Dwight D. Eisenhower warnten uns vor dem Staat im Staat; (9 min)

1 02 2009

Im Januar 1961 warnte US-Präsident Dwight D. Eisenhower in seiner Abschiedsrede vor der bedrohlich anwachsenden Macht des militärisch-industriellen Komplexes. Nur drei Monate später hielt Präsident John F. Kennedy seine berühmte Rede über Geheimgesellschaften. “For we are opposed around the world by a monolithic and ruthless conspiracy …” und appelliert an seine Zuhörer von der American Newspaper Publishers Association: “I am asking for your help in the tremendous task of informing and alerting the American people.” Eine Einstellung, die ihm später zum Verhängnis wurde. War dies ein Aufschrei der letzten Anständigen?

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