Schweinegrippe: Pandemie-Propagandalobby WHO; ZDF (9 min)

23 01 2010

„Impfpäpste“ haben die nächste Schweinegrippe- welle für die Karnevalszeit ausgerufen!

Mit Hilfe entsprechender Propaganda bekommen die Bundesländer vielleicht noch ein paar Impfdosen los, auf denen sie bisher Großteils sitzen geblieben sind. Acht Millionen Bundesbürger haben sich bisher gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Der Staat hat aber 50 Millionen Dosen – im Wert von insgesamt 420 Millionen Euro – von den Pharmakonzernen geordert. Die Überkapazitäten konnten durch Vertragsnach- verhandlungen zwischen Vertretern der Bundesländer und der Pharmakonzerne reduziert werden, aber den Rest gilt es jetzt noch entsprechend ein paar Jecken unterzujubeln. Aber was war das eigentlich für ein Vertrag?

Die Macher des Beitrags berichten, dass die Behörden den Impfstoff schon im Jahr 2007 bestellt haben, als sich die Vogelgrippe auszubreiten drohte. Die Schweinegrippe dient somit offenbar als ideale Möglichkeit, den Überschuss an Impfdosen aus jenen Tagen abzubauen.

Vor allem die Weltgesundheitsorganisation WHO propagierte die Gefahr die von der Schweinegrippe ausginge. Sie hat eine Pandemie ausgerufen, wofür sie kurz zuvor den Begriff neu definiert hat. Zwei Teile wurden aus der Definition des Pandemiebegriffs gestrichen: 1) dass es besonders viele schwere Verläufe geben müsse sowie 2) besonders viele Tote.

Bei der Schweinegrippe haben sich sicherlich viele Leute angesteckt, aber der Verlauf ist nicht so schwer, dass es nach bisher gültigen Kriterien als Pandemie eingestuft worden wäre. Eine „Expertengruppe“ der WHO unter der Führung von Prof. David Salisbury, Leiter des Impfinstituts des britischen Gesundheitssystems, hat diese Entscheidung getroffen. Salisbury ist jemand, „der sich bei Fragen nach Impfrisiken immer als Unterstützer der Impfstoffhersteller profiliert hat“, sagt der Pharmakologe Prof. Peter Schönhöfer.

Prof. Juhani Eskola, stellvertretender Direktor am finnischen Gesundheitsinstitut und WHO Partner gab an, nur ein kleines Beratungshonorar der Firma Novartis bekommen zu haben, sein Institut aber bekam noch viel mehr. Allein von Glaxo Smith Kline habe das Institut sechs Millionen Euro im vergangenen Jahr erhalten.

Prof. Dr. Ab Osterhaus, Viruloge an der Universität Rotterdam und Mitglied in einer Stiftung gegen Infektionskrankheiten, wird ebenfalls gesponsert von der Pharmaindustrie. Osterhaus leitet zudem eine Arbeitsgruppe gegen die Grippe, die gleichzeitig Partner der WHO ist. Die Sponsoren der Arbeitsgruppe sind ausgerechnet wieder Hersteller von Grippeimpfstoffen, z.B. Baxter, Novartis und Glaxo Smith Kline. Keiji Fukuda, Mitarbeiter der Generaldirektion der WHO, appelliert an ein gewisses Verständnis für die Möglichkeiten und den Sinn solcher Abhängigkeitsverhältnisse zu entwickeln, kann aber die entstandenen Zweifel nicht ausräumen.

Mittlerweile räumt die WHO ein, dass sie den Verlauf der Schweinegrippe zu Beginn des Jahres gravierender einschätzte als es dann tatsächlich der Fall war. Die Frage, wieso die WHO zu einer solch dramatischen Einschätzung gelangte, wird demnächst im Europarat diskutiert.

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