KenFM über 9/11 – die Terrorlüge wird 10 Jahre alt! (14min)

11 09 2011

Die Terroranschläge des 11. September 2001  jähren sich zum 10ten mal. KenFM hat dies zum Anlass genommen im Schnelldurchgang an zentrale Aspekte der offiziellen Theorie sowie deren Infragestellung  zu erinnern.  Auch der sog.  9/11 Abschlusssbericht lasse eine Vielzahl an wichtigen Fragen unbeantwortet, so dass letztlich von einem “unaufgeklärten Massenmord” gesprochen und der Fall  neu aufgerollt werden müsse.

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Hagen Rether – Wir sind die Guten (13 min)

11 09 2011

Hagen Rether zur Doppelmoral der westlichen Welt mit vielen interessanten Pointen und seinem Fazit:

“Wenn sich jeder um seine Fundamentalisten kümmern würde, wäre für alle gesorgt.”

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Der kategorische Imperativ; NuoViso Filmproduktion (18 min)

25 04 2011

Ein Film von Frank Höfer, NuoViso Filmproduktion

Jeder darf tun, was er will, sofern er die Freiheit des Anderen nicht verletzt. Mit diesem einfachen Grundsatz soll nach Ansicht des Philosophen Kant ein friedliches Zusammenleben aller Menschen möglich sein. Frank Höfer zeigt in seiner Kurzdokumentation „Der kategorische Imperativ“, dass dieses sittlich-moralische Freiheitsverständnis in der Realität leider immer wieder verletzt wird, und mit Kriegen überhaupt nicht zu vereinbaren ist.

Ausschnitte aus einer Rede von Barack Obama, in der der US-Präsident über die historische und politische Notwendigkeit des Krieges spricht, begleiten und kontrastieren die Positionen der folgenden drei Interviewpartner:

Prof. Hans Peter Dürr – ehemaliger Direktor des Max-Planck-Instituts in München berichtet als erklärter Kriegsgegner von seinen Unterredungen mit seinem Doktorvater Edward Teller, dem Erfinder der Wasserstoffbombe. Dürr sagt: „Ich wurde geprägt eigentlich durch den Krieg. Ich bin ja noch ein Kriegsteilnehmer gewesen – die alte Festung zu verteidigen als 15jähriger – und das kann keiner würdigen, was das bedeutet für einen so jungen Menschen, sofort in den Krieg hineingeworfen zu werden. Auch die ganzen Bombenangriffe mitzuerleben, und diesen Tod und diese Zerstörung, all dieses zu erleben. (…) Und ich habe gesagt, ich möchte einen Beruf ergreifen, wo ich selbst entscheiden kann, was richtig und falsch ist.“

Frieder Wagner – Filmemacher & Grimmepreisträger sagt: „Die unbequemste Wahrheit sind die furchtbaren Folgen der Uranmunition. (….) Die Vereinigten Staaten von Amerika marschieren unter dem Mäntelchen Freiheit & Demokratie zu bringen in sogenannte Schurkenstatten ein, indem Sie behaupten diese Staaten hätten Massenvernichtungswaffen. Ist ein solches Land aber nicht selber ein Schurkenstaat, wenn es einen Angriffskrieg mit Uranwaffen führt, die sich nun immer mehr auch als Massenvernichtungswaffe herausstellt, weil sie noch viele Jahre nach ihrer Anwendung  die Menschen die dort leben sterbenskrank macht und die Umwelt kontaminiert.

Prof. Karl  Albrecht Schachtschneider – emeritierter Professor für Öffentliches Recht – gibt zu bedenken: „ Es ist Pflicht das die Völker miteinander in Frieden leben. Und in Frieden können sie am besten leben, wenn ihre Verhältnisse rechtlich geregelt sind. (…) Das Sittengesetz ist natürlich nichts anderes als das rechte Maß. Das aristotelische Prinzip des rechten Maßes. Das Handeln ist immer zwingend sittlich verpflichtet. Sittlich verpflichtet heißt nichts anderes als dem Sittengesetz verpflichtet. Das Sittengesetz ist nichts anderes als der kategorische Imperativ.“

Insgesamt ist die Dokumentation ein kurzer, gelungener Appell für Frieden und Freiheit.
Vielen Dank und großes Lob an NuoVisoTV für dieses Werk.

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Kriegswaffe Wetter; n-tv Reportage (27 min)

6 02 2011

Wetterkrieg, auf englisch weather warfare genannt, zielt darauf ab, dass Wetter zu beeinflussen und Naturgewalten als Waffe einzusetzen. Hurrikane, Erdbeben und sogar Tsunamis werden so zu mächtigen, von Menschenhand gesteuerten, Massenvernichtungswaffen. Die n-tv Reportage „Kriegswaffe Wetter – Geheimwaffe Wetter” wurde in den vergangenen beiden Tagen mehrfach auf dem Sender ausgestrahlt (Samstag 05.02.2011 um 00:45 und 06:10 Uhr; Sonntag 06.02.2011 um 12:10 und 20:10 Uhr). Die Programmacher von n-tv greifen damit ein Thema auf, über das in den unabhängigen Internetmedien schon länger intensiver berichtet und diskutiert wird.

Im Zentrum der Reportage steht die Diskussion über HAARP. Die Abkürzung steht für High Frequency Active Auroral Research Program, ein gemeinsames Forschungsprojekt, das die US-Marine, die US-Airforce und ein paar Forschungsinstitute seit Anfang der 1990er Jahre durchführen.

HAARP selbst besteht aus 180 Antennen mit einer jeweiligen Höhe von ca. 22 Metern die ELF-Wellen mit einer Gesamtleistung von 3,6 Millionen Watt aussenden können. Zum Vergleich verweisen die Macher der Reportage darauf, dass die größte Radiostation der USA lediglich eine Kapazität von 50.000 Watt hat. Die Unmenge an Energie die HAARP konzentriert in die Atmosphäre senden kann, heizt die Atmosphäre auf und verändert auf diese Weise das Wetter. In einem Laborexperiment wird verdeutlicht, dass die ELF-Wellen die Wolken bzw. die Wasserpartikel ionisieren und nach oben drücken, sprich in der Praxis raus in den Weltraum drängen. Haarp, in Gakona – Alaska stationiert, ist einer von mehreren Sendern weltweit die ILF-Wellen in hoher Konzentration aussenden können. Die USA besitzen noch einen weiteren Sender in Alaska und einen in Puerto Rico. Russland unterhält einen in Vasilsursk und die Europäische Union in der norwegischen Stadt Tromsø. Zusammengenommen könnten sie den Kurs des Jetstreams und damit das Wetter auf der ganzen Welt verändern. Theoretisch wäre es sogar möglich Hochdruckgebiete zu erzeugen und auf diese Weise einen Hurrikan auf ein bestimmtes Ziel zu lenken.

Ebenfalls angesprochen werden die sog. Chemtrails – Chemikalien die von Flugzeugen in die Atmosphäre abgegebenen werden und seltsame, langanhalte Muster am Himmel hinterlassen – weil zu vermuten ist, dass diese ihre Wirkung teilweise erst in Verbindung mit HAARP zeigen.

Die Macher der Reportage liefern zudem einen kurzen historischen Rückblick und verweisen darauf, dass Wettermanipulationen auch bereits während des Vietnam-Kriegs (Operation Cumulus, Operation Popeye) zum Einsatz kamen.

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Mubaraks brutales Vorgehen; (6min)

4 02 2011

Englisch

„Mubarak muss zurücktreten, bis zu den offiziellen Wahlen im September darf nicht gewartet werden“, sagt Mona Eltahawy, Analystin und Kommentatorin für arabische Angelegenheiten,
in dem amerikanischen TV-Interview.

Die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Unterstützern Mubarak’s und den Demonstranten auf dem Tahrir Platz in Kairo zeigen aus Eltahawy‘s Sicht ganz deutlich, das Mubarak Ägypten „zerstört“ und nicht die demokratischen, friedlichen Demonstranten. Diese wären zumindest solange völlig friedlich gewesen bis die Sicherheitskräfte der Regierung Mubarak, allen voran das Militär, massiv einschritten. Die Folge waren bisher mehrere Tote und hunderte Verletzte unter den Demonstranten. Eltahawy ist empört und findet es beschämend welches Chaos Mubarak – dessen Taten das Gegenteil seiner zuvor gesprochenen Worte seien – aktuell verursacht. Umso mehr bewundert sie die Demonstranten, die für ein demokratisches Ägypten kämpfen.

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Hier noch ein weiteres interessantes Interview anschauen!





An vordersten Fronten – Kriegsalltag in Afghanistan; (44 min)

25 09 2010

Ein Film von Ashwin Raman (ARD)

Der Krieg in Afghanistan ist nicht zu gewinnen. Im Grunde keine neue Feststellung angesichts der vielen Toten, des Leids und der enormen Kosten die der „Krieg gegen den Terror“ in diesem Jahr und im letzten Jahrzehnt verursacht hat. Den Sinn erkennt die Mehrheit der deutschen Bevölkerung daher bekanntlich schon lange nicht mehr. Und diese Sinnlosigkeit bringen auch die Bilder und  Aussagen der deutschen Bundeswehrsoldaten in Ashwan Ramans Dokumentation ziemlich klar zum Ausdruck.

Ashwan Raman konnte im Frühjahr/Sommer 2010 den Krieg bis an die vorderste Front miterleben. In Kunduz wird Raman Zeuge eines blutigen Selbstmord-Anschlags der „Taliban“ auf das Gebäude einer „Hilfsorganisation“, bei der ein deutscher „Wachmann“ stirbt. Im Süden Afghanistans begleitet er ein US-Marines Kommando bei einer Großoffensive.

Neben der Brutalität dieser Kriegsszenen, die bisher in dieser Form nicht öffentlich gezeigt wurden, wird ansonsten sehr deutlich, welcher Stumpfsinn, welche Angst, welche militärische Planlosigkeit, sowie welche Unzufriedenheit der Soldaten mit der Kriegsführung der Regierung vorherrscht.

Die Aussagen sowie das Schweigen des Soldaten am Schluss der Dokumentation sagen mehr als tausend Schüsse.

Vielleicht schafft es die Dokumentation und die entsprechende Erkenntnis ja bald mal ins Hauptprogramm des öffentlich rechtlichen TV-Programms* bevor sie dann auch endlich mehrheitlich Eingang in die Köpfe und Entscheidungen der Politiker findet.

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Teil 1; Teil 2 ; Teil 3

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* Die ARD sendete diese Dokumentation am Mittwoch, 22. September 2010 um 00:00 Uhr. Das ZDF strahlte im Frühjahr 2010 ebenfalls unter der Woche und noch etwas später die Dokumentation “Die Afgahnistan-Lüge” aus.





Die Afghanistan-Lüge, ZDF (44 min)

11 04 2010

Ein Film von Mathis Feldhof, Hans Ulrich-Gack, Andreas Huppert.

Vor ein paar Tagen zeigte das ZDF die Dokumentation mit dem Titel: „Die Afghanistanlüge – Die Soldaten, die Politik und der Krieg“. Ausgestrahlt wurde sie um 0.35 Uhr. Ein beunruhigendes Thema zu einer ruhigen Zeit, zu der die meisten Menschen unter der Woche bereits schlafen. Zentrale Aussage: Es ist eine Lüge, den Einsatz der Bundeswehrsoldaten „am Hindukusch“ als Stabilisierungs-Einsatz etc. zu verkaufen. Auch die jüngst noch von Außenminister Westerwelle verwendete Bezeichnung des Bundeswehreinsatzes als „international bewaffneter Konflikt“ sei verharmlosend, angesichts dessen, was die Soldaten tagtäglich erfahren. Bis dato  – seit über acht Jahren – wurde der Begriff „Krieg“ vermieden. Stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt, ist er durch die Berichterstattung zur Bombardierung afghanischer Tanklastwagen am 4. September 2009, die Bundeswehr-Oberst Klein befohlen hat; ein Angriff bei dem nach offiziellen Angaben 142 afghanische Zivilisten ums Leben kamen. Spätestens seit diesem Moment scheint noch mehr Menschen klar geworden zu sein: „Deutschland befindet sich in Afghanistan mitten in einem blutigen Krieg.“

Verteidigungsminister zu Guttenberg gebraucht neuerdings auch den Begriff „Krieg“ und sagt, dass der Bundeswehreinsatz „von Anfang an auch ein Kampfeinsatz“ war. Doch warum benutzt Verteidigungsminister zu Guttenberg als erster Politiker in diesem Amt das Wort Krieg. Nach acht Jahren Krieg endlich Ehrlichkeit und Offenheit eines deutschen Verteidigungsministers in dieser Frage? Warum? Ist zu Guttenberg einfach zu ehrlich für diese Welt? Oder dient die Akzeptanz des Begriffs nur dazu ein noch robusteres, härteres, offensiveres Vorgehen zu ermöglichen, ohne das ständig die Staatsanwaltschaft bei Massakern  ermitteln muss? Was zu Guttenberg in Bezug auf den Afghanistan Krieg vorschwebt ist unklar. Er erklärt zumindest öffentlich, dass Parlamentarier und Medienvertreter von Anfang an ein „Zerrbild“ des Bundes- wehreinsatzes gezeichnet haben.

Von den beiden ehemaligen Verteidigungsministern Rühe und Struck drückt sich Rühe noch etwas deutlicher aus, ohne dass er direkt das Wort Lüge in den Mund nimmt. Er stellt fest, dass in Bezug auf den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan „nicht die Wahrheit gesagt“  wurde. Struck sagt lediglich, dass man die Lage damals „falsch eingeschätzt“ habe. Ihm zufolge wäre es die Aufgabe der Kanzlerin gewesen, die Tragweite des Einsatzes der Bevölkerung zu erklären, was er Merkel auch gesagt habe. Immerhin! Scharping der zu Beginn des Afghanistan-Krieges deutscher Verteidigungsminister war, taucht in dem Film leider nicht auf. Sein SPD-Parteikollege und lang amtierende Wehrbeauftragte des deutschen Bundestages, Robbe, ist der Auffassung, dass wir „andere Denkansätze, andere Konzepte“ brauchen, denn „die bundesrepublikanische Öffentlichkeit, sollte sich besser darüber im Klaren sein, was in Afghanistan los ist.“

Dass in Afghanistan wohl ein bisschen mehr los ist, als bisher gesagt und berichtet wurde, macht der Film deutlich, auch wenn nicht explizit betont wird, dass der Krieg völliger Irrsinn ist. Es gibt keine vernünftige Strategie. Ohne einen Zweck kann es diese natürlich auch schwerlich geben. Zu einem ernst zu nehmenden Sinn und Zweck des Krieges äußert sich leider keiner der interviewten Gesprächspartner. Der einzige der das Wort „Zweck“ benutzt ist „Sebastian D.“, Hauptfeldwebel der deutschen Quick Reaction Force (QRF) des Lagers auf der sogenannten „Höhe 431“. Er  sagt: „ Zweck der Patrouille ist, dass die Bevölkerung einfach sieht, dass wir nicht einfach nur die „Höhe 431“ halten und von dort aus beobachten, sondern das wir auch einfach Präsens im Raum zeigen….äh, wir haben zwar jetzt keinen Sprachmittler dabei, aber mit Händen und Füßen kann man sich doch verstehen….. und es ist einfach nur, das sie sehen, dass wir da sind.“

Das ist natürlich großartig, dass „wir“ da sind, mit Stahlhelm und Sturmgewehr. Aber mal im Ernst: Wer die Kriegstheorie von Carl von Clausewitz kennt oder einen halbwegs gesunden Menschenverstand hat, weiß: wenn man in den Krieg zieht, muss dieser auch einen politischen Zweck verfolgen. Da es aber noch nie einen plausiblen politischen Zweck für den Afghanistan Krieg gab, der als Richtschnur für eine wie auch immer geartete militärische Strategie dienen kann, scheint die Präsenz vor Ort und das Eigenschutzbedürfnis der Soldaten zum Selbst-Zweck des Krieges verkommen zu sein. Ein größerer Un-, Irr- oder Wahnsinn ist angesichts der unzähligen Opfer auf beiden Seiten wohl schwer vorstellbar!

Bleibt zu hoffen, dass die Politik und die von ihr entsandten Soldaten endlich begreifen, dass es dieses Blutbad schnellstmöglich zu beenden gilt. Den Friedensdialog einleiten, anstatt im militärischen Sinne auf „Tuchfühlung mit dem Feind“ zu gehen. Kopfloser als die Fortführung und die sich abzeichnende Ausweitung des Krieges kann ein Rückzug aus Afghanistan nicht sein. Wie Rühe eingangs des Filmes zitiert wird, gilt es das Abenteuer Afghanistan endlich zu beenden. Und das sollte lieber früher als später geschehen, bevor noch mehr unschuldige Afghanen getötet werden und noch mehr Zinnsärge mit gefallenen Soldaten aus dem Krieg zurück kommen.

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Teil 1; Teil 2; Teil 3; Teil 4; Teil 5

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Nachtrag zum Artikel:

Georg Schramm über den Sinn des Kriegs in Afghanistan; (4 min)

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Weitere Videobeiträge zum Thema Afghanistan-Krieg:

Interview von NuoViso mit Christoph Hörstel, einem der besten deutschen Kenner der Region Afghanistan und Pakistan

Krieg im Kopf – Rückkehr aus Afghanistan; (30 min)

Afghanische Friedensaktivistin Malalai Joya spricht zu “Krise und Widerstand“, (22 min)

Private: Angela Merkel`s Rede vor dem US-Kongress; ARD (3 min)

The Power of Nightmares, 3-teilige BBC-Dokumentation; 2004 (178 min)

Obama – Ein Marketing Traum (6 min)